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“Lieber Serafico. Kassner hat mir den Eupalinos gebracht…”

Sottoserie:

Lettere di Marie Thurn und Taxis a Rainer Maria Rilke

Segnatura:

186

Data completa:

1923 ago. 14

Descrizione:

Briefwechsel: n. 399

Trascrizione:

Lieber Serafico - Kassner hat mir den Eupalinos gebracht, und wir lesen ihn zusammen mit großer Freude. Es erinnert mich an unsere schönen Stunden in Muzot - tausend Dank dafür! Kassner sagt mir daß Sie eine kleine Kur unternehmen wollen; ich hoffe sie thut Ihnen wohl - vergessen Sie nicht daß in Lautschin alles sich auf ein eventuelles Kommen von Ihnen unendlich freuen würde! - Ich bin übrigens auch sehr froh daß es Kassner wieder bedeutend besser geht; er sagte mir wie sehr er das Beisammensein mit Ihnen genossen hat! Wir sind vorderhand noch recht zahlreich; meine Schwägerin Zina ist gestern angekommen, noch recht verloren, die arme Haut - Verzeihen Sie den kurzen blöden Brief, die Kinder lassen mir keine Ruh, und ich muß schließen mit den allerherzlichsten Grüßen MT Habe noch nichts von Reinhart gehört obwohl ich ihm einen langen Brief schrieb da ich so gerne wissen möchte wann ungefähr der Prof. nach Winterthur berufen sein würde. Er Hat gestern die Mondscheinsonate gespielt, zum Niederknien!
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