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“Ay de mì, Serafico carissimo, ich kann nicht nach Paris!…”

Sottoserie:

Lettere di Marie Thurn und Taxis a Rainer Maria Rilke

Segnatura:

218

Data completa:

1926 set. 16

Descrizione:

Briefwechsel: n. 460

Trascrizione:

Ay de mì, Serafico carissimo, ich kann nicht nach Paris! Es geht mir zwar, Gott sei Dank (und unberufen!) viel besser - aber der Husten ist noch nicht vorüber, und ich muß mich sehr schonen - Und so fällt auch dieses Project ins Wasser - mir schrecklich leid! Dafür scheint Dr Kassner bestimmt nach Paris zu wollen aber erst in October. Er ist heute zurück von einem kleinen séjour bei Dubskys und bleibt 8-10 Tage hier, wo wir in einsamer Herrlichkeit hausen werden, da der Meinige und Max Taxis heute auf Hirsche (am äußersten Ende der Slovakei) abgedampft sind - Lori und Alexander fahren zu den Eltern und Pascha mit Titi und Raymond so wie Louis und Marguerite sind lange weg. - Ich freue mich aber darauf daß mir Kassner sein letztes Werk jetzt dictiren will. Der Orfeo erscheint im October im «Baretti» und die Elemente der menschlichen Größe ebenfalls im October im Commerce. Soll ich Ihnen dieß alles nach Muzot oder wohin schicken? Ich bin tief in den Büchern welche mir Mima Gagarine geschickt hat - St Jeröme, St Augustin, St Jean Chrysostome - Aber ich bin «des Grames Beute» wegen Ihnen und Paris - Darum Schluß sonst lamentiere ich zu viel - Alles alles Herzliche MT
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