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“Also ja, Serafico caro, ich erscheine am 6ten abends…”

Sottoserie:

Lettere di Marie Thurn und Taxis a Rainer Maria Rilke

Segnatura:

166

Data completa:

1922 mag. 30

Descrizione:

Briefwechsel: n. 366

Trascrizione:

Also ja, Serafico caro, ich erscheine am 6ten abends aber der Zug ist, nach dem hiesigen Plan, ein wenig anders; ich muß etwas früher von hier abdampfen und wäre in Brigue um 19.30 - Der spätere Zug nach Sierre wird wohl so sein wie Sie mir schreiben. Ich denke mit meiner Jungfer anzukommen, meinen Bedienten mit dem Gepäck eventuell weiter zu schicken. Sie müßten so gut sein mir in Sierre 2 Zimmer für mich und Jungfer zu bestellen, und ich denke dann am 8ten nach Rolle weiter zu fahren. Freue mich so auf Sie, die Elegien, die Sonnette, last not least die neue Gegend. Ich glaube Gott sei Dank und unberufen daß ich etwas beweglicher bin als voriges Jahr -aber denken Sie daß ich fast gar kein Fleisch mehr essen darf!! - Ich werde Ihnen meine Schmerzensgeschichte erzählen. Der Professor fährt am 5ten nach Wien, und Fritz mit Zina vielleicht um den 10ten per Auto à petites journées auch nach Wien, und von dorten Lautschin. Ich wäre sehr froh den armen Alten (ich war nicht mit ihm zufrieden) etwas in Ruhe bei uns zu haben - Wenn ihn nur die Reise nicht zu viel ermüdet! Aber ich muß schließen, Pia kommt herunter zu einer Skizze - alles Herzliche und so Gott will auf baldiges Wiedersehen. MT. Bin sehr froh daß Sie uns in Brigue erwarten wollen.
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